Was bedeutet für dich „Heimat“?

Dieser Frage sellte sich die Künstlerin Kathrin Stalder aus Basel im Rahmen der Gruppenausstellung „Fadenobjekte“. Wer Kathrin’s Werke kennt weiß, dass ein immer wiederkehrendes Objekt in ihren Arbeiten das Haus ist. Dieses Mal hat sie es zum Zentrum ihrer Installation gemacht. Ein begehbares Haus aus weißen Baumwolllappen, bestickt mit Sprüchen, Bildern und Worten, die die Heimat beschreiben. Liebevoll, nachdenklich, kritisch. Ein sehr spannungsreiches und manchmal auch schwieriges Thema, wie ich finde.

Natürlich wäre Kathrin nicht Kathrin, wenn sie keine Mitmachaktion daraus gemacht hätte. Menschen aus aller Welt sind ihrem Ruf gefolgt.

Hier sind meine Beiträge:

Ich lernte Kathrin vor einigen Jahren kennen, als ich mich gerade mit Guerillastricken beschäftigte. Sie hatte aufgerufen, bei einem großen Strickprojekt mitzumachen. Es sollte eine Rheinbrücke in Basel eingestrickt werden. Ihrem Ruf sind damals viele gefolgt und das Projekt war ein großer Erfolg – trotz der anfänglichen Skepsis der lokalen Behörden. Es folgten noch weitere großartige Projekte. Ihr könnt eine Auswahl der Arbeiten von Kathrin hier sehen.

Ich schätze ihren Humor und ihre Weltoffenheit sehr. Sie hat Kontakte nach Südafrika und Taiwan, wo sie regelmäßig hinreist und mit Säcken voller spannender und abenteuerlicher Erlebnisse zurückkehrt.

Falls ihr also in der Gegend seid, dann schaut unbedingt bei Kathrin und der Ausstellung Fadenobjekte vorbei! Die Ausstellung läuft bis zum 16. August im Kulturcafé S’Paradiesli in Sigriswil, Schweiz.

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